Kieferorthopädie für Kinder in Freiburg-Zähringen

Braucht mein Kind eine Zahnspange — und wenn ja, wann? Wir sehen uns Zähne und Kiefer in Ruhe an, erklären Ihnen den Befund und besprechen mit Ihnen, was jetzt sinnvoll ist. Die Erstberatung ist kostenfrei und unverbindlich.

Telefonisch Mo–Do 8–12 & 13.30–18 Uhr, Fr 8–12 Uhr

Kind mit einer bunten herausnehmbaren Zahnspange in der Fachpraxis Zähringen
ErstberatungKostenfrei & unverbindlich
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Zwei Fachzahnärztinnenfür Kieferorthopädie
Hauseigenes DentallaborSpangen und Reparaturen im Haus
Auf Kinder eingerichtet3D-Scan statt Abdruckmasse
Der richtige Zeitpunkt

Ab welchem Alter zur Kieferorthopädin?

Ein guter Zeitpunkt ist, wenn die bleibenden Frontzähne beginnen zu wechseln. Häufig macht Sie Ihr Kinderarzt, Schulzahnarzt oder Hauszahnarzt auf eine Zahn- oder Kieferfehlstellung aufmerksam — manchmal fällt Eltern selbst etwas auf.

Es müssen dafür nicht alle bleibenden Zähne da sein. Manchmal ist es sinnvoll, den Zahnwechsel abzuwarten; manche Fehlstellungen lassen sich dagegen leichter beeinflussen, solange der Kiefer noch wächst. Was für Ihr Kind gilt, sagen wir Ihnen nach der ersten Untersuchung — auch, wenn das Ergebnis „erst einmal beobachten" lautet.

ca. 3 – 5 JahreMilchgebissMeist noch kein Behandlungsthema. Auffällig werden hier vor allem Gewohnheiten wie Daumenlutschen.
ca. 6 – 9 JahreZahnwechsel beginntDer klassische Zeitpunkt für die erste kieferorthopädische Untersuchung — die Frontzähne wechseln.
ca. 9 – 12 JahreWechselgebissFalls sinnvoll, kommen in dieser Phase häufig herausnehmbare Spangen zum Einsatz.
ab ca. 12 JahrenBleibende ZähneAb hier geht es meist bei den Jugendlichen weiter.

Die Altersangaben sind Anhaltspunkte. Entscheidend ist der Befund, nicht das Geburtsdatum. Das deckt sich mit der aktuellen Leitlinie zur kieferorthopädischen Diagnostik (2025, gültig bis 2030) und der Einschätzung der Verbraucherzentrale: die individuelle Zahnentwicklung wiegt schwerer als ein festes Einstiegsalter.

Typische Themen

Weshalb Eltern zu uns kommen

Drei Anlässe, mit denen Familien am häufigsten zur Erstberatung kommen. Was davon auf Ihr Kind zutrifft, klären wir gemeinsam.

Was wir uns ansehen

Häufige Zahn- und Kieferfehlstellungen

Nicht jede dieser Fehlstellungen muss sofort behandelt werden — vieles klärt sich erst im Verlauf des Zahnwechsels. Ob und wann etwas zu tun ist, hängt davon ab, wie ausgeprägt sie ist und wie sich Zähne und Kiefer weiterentwickeln.

Und früher ist nicht automatisch besser: Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit zeigt, dass eine frühe Behandlung nicht grundsätzlich wirksamer ist als eine spätere. Sie lohnt sich gezielt bei den passenden Befunden — genau das schauen wir bei der Erstberatung an.

KreuzbissEinzelne Zähne oder ganze Zahnreihen beißen falsch aneinander vorbei — oben liegt innen statt außen.
EngstandIm Kiefer ist zu wenig Platz, die bleibenden Zähne schieben sich übereinander.
ÜberbissDie oberen Schneidezähne stehen deutlich vor den unteren.
Offener BissBeim Zusammenbeißen bleibt vorne oder seitlich ein Spalt zwischen den Zähnen.
KieferfehlstellungOber- und Unterkiefer passen nicht optimal zueinander — etwa wenn der Unterkiefer zurückliegt.
Behandlungsablauf

So läuft der erste Termin

Termin online wählen
01TerminOnline in zwei Minuten oder telefonisch zu den Sprechzeiten. Kostenfrei und unverbindlich — auch dann, wenn Sie zunächst nur eine Einschätzung möchten.
02Kennenlernen & 3D-ScanErst zeigen wir Ihrem Kind, was gleich passiert, dann sehen wir uns Zähne und Kiefer an. Gescannt wird digital — ohne Abdruckmasse und ohne Würgereiz.
03Plan & KostenSie bekommen den Befund, den Vorschlag zum weiteren Vorgehen, die voraussichtliche Dauer und die Kosten — schriftlich und in Ruhe zum Nachlesen.
Ganzer Behandlungsablauf →
Bunte herausnehmbare Zahnspangen aus dem hauseigenen Dentallabor der Kieferorthopädie Zähringen
Kinderfreundliche Praxis

Damit Ihr Kind gerne wiederkommt

Der erste Termin entscheidet oft darüber, wie entspannt die nächsten laufen. Deshalb nehmen wir uns dafür Zeit.

Erst erklären, dann behandelnBeim ersten Termin passiert nichts, womit Ihr Kind nicht rechnet. Wir sagen vorher, was wir tun — kindgerecht und direkt an Ihr Kind gerichtet.
Digital statt AbdruckmasseWir arbeiten mit 3D-Scan. Kein Abdrucklöffel, kein Würgereiz — und Ihr Kind sieht die eigenen Zähne auf dem Bildschirm.
Spangen aus dem eigenen LaborFarbe und Motiv darf sich Ihr Kind aussuchen. Weil wir im Haus fertigen, sind auch Anpassungen und Reparaturen kurze Wege.
Sie sind dabeiEltern sind bei Untersuchung und Beratung im Raum. Fragen dürfen jederzeit kommen — von Ihnen und von Ihrem Kind.
Praxis kennenlernen →
Kosten & Krankenkasse

Was zahlt die Kasse für die Zahnspange meines Kindes?

Bei den meisten Kindern in diesem Alter steht noch nicht fest, ob überhaupt eine Zahnspange nötig wird — das klärt sich oft erst mit dem Zahnwechsel. Wird eine Behandlung sinnvoll, zahlt die gesetzliche Kasse die Grundversorgung. Was das für Ihr Kind konkret bedeutet, bekommen Sie nach der Erstberatung schriftlich. Grundlage ist die Einstufung nach dem KIG-System (Stufen 1–5) — ab Stufe 3 ist eine Kassenleistung möglich.

Die Erstuntersuchung kostet nichts

In diesem Alter steht oft noch gar nicht fest, ob überhaupt behandelt werden muss. Diese erste Einschätzung ist für Sie kostenfrei und unverbindlich — auch wenn das Ergebnis „noch abwarten“ lautet.

KIG 1–5: die Einstufung kommt erst mit dem Befund

Ob und wie stark eine Fehlstellung behandlungsbedürftig ist, zeigt sich bei vielen Kindern zwischen 5 und 11 erst im Verlauf des Zahnwechsels. Ab KIG-Stufe 3 übernimmt die gesetzliche Kasse die Kosten — wir ordnen das nach der Untersuchung für Sie ein.

Frühbehandlung: auch das zahlt die Kasse

Manche Fehlstellungen — etwa ein Kreuzbiss oder ein sehr enger Oberkiefer — lassen sich behandeln, solange der Kiefer noch wächst. Ist eine Frühbehandlung bei Ihrem Kind sinnvoll, übernehmen die gesetzlichen Kassen auch diese, noch vor dem vollständigen Zahnwechsel.

Fragen & Antworten

Was Eltern uns fragen

Die Fragen, die in der Beratung am häufigsten kommen — kurz beantwortet. Alles Weitere gerne persönlich.

Alle Fragen und Antworten →
Ab welchem Alter sollte mein Kind zur Kieferorthopädin?

Ein guter Zeitpunkt ist, wenn die bleibenden Frontzähne beginnen zu wechseln. Meistens macht Sie Ihr Kinderarzt, Schulzahnarzt oder Hauszahnarzt auf eine Zahn- oder Kieferfehlstellung aufmerksam. Wenn Ihnen selbst etwas auffällt, schauen wir es uns gerne an — auch ohne Überweisung.

Tut das weh?

Die Untersuchung selbst tut nicht weh — wir schauen, messen und scannen. Wird später eine Zahnspange eingesetzt, fühlen sich die Zähne in den ersten Tagen häufig ungewohnt oder druckempfindlich an; das lässt in der Regel nach. Wir sagen Ihrem Kind vorher, was es spüren wird, damit nichts überrascht.

Müssen alle bleibenden Zähne schon da sein?

Nein. Kieferorthopädische Behandlungen können in jedem Alter notwendig sein, ganz gleich, ob noch Milchzähne da sind oder nicht. Manchmal ist es sinnvoll, den vollständigen Zahnwechsel abzuwarten — viele Behandlungen beginnen aber früher.

Wie läuft der erste Termin ab?

Wir lernen Ihr Kind kennen, sehen uns Zähne und Kiefer an und erstellen bei Bedarf einen digitalen 3D-Scan — ohne Abdruckmasse. Anschließend besprechen wir mit Ihnen den Befund und das weitere Vorgehen. Die Erstberatung ist kostenfrei und unverbindlich; Sie müssen sich an dem Tag zu nichts entscheiden.

Was zahlt die Krankenkasse?

Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Grundversorgung. Die Fehlstellung wird dafür einer kieferorthopädischen Indikationsgruppe (KIG 1–5) zugeordnet; ab Stufe 3 ist eine Kostenübernahme möglich. Zwischen den Kostenträgern gibt es Unterschiede, die wir Ihnen persönlich erläutern.

Feste oder lose Zahnspange für mein Kind?

Das hängt von der Zahn- und Kieferfehlstellung und vom Alter ab und wird individuell nach der ersten Untersuchung entschieden. Bei Kindern kommen häufig zunächst herausnehmbare Zahnspangen zum Einsatz; schwierigere Fehlstellungen lassen sich meist nur festsitzend beheben — dann oft erst im Jugendalter.

Vereinbaren Sie die kostenlose Erstberatung für Ihr Kind

Unverbindlich, mit 3D-Scan und in Ruhe erklärt. Wir freuen uns darauf, Sie und Ihr Kind kennenzulernen.